Historie
Die Presshonig Imkerei Rehau ist tief mit der Geschichte ihrer Stadt verwoben. Rehau im Fichtelgebirge war über Jahrhunderte eine Stadt des Handwerks – von Tuchmachern und Webern über die Porzellanmalerei bis zur Kunststoffindustrie. Wo einst in Werkstätten und Manufakturen mit Geduld und Präzision gearbeitet wurde, summen heute unsere Carnica-Bienen zwischen Gärten, Wiesen und Waldrändern.
Unsere Geschichte – vom Handwerksort zur Imkerei
Ein Ort mit Vergangenheit. Ein Honig mit Seele.
Rehau blickt auf eine lange Tradition des Handwerks zurück: Leineweberei, Tuchmacherei und Porzellanmalerei prägten über Generationen das Leben der Stadt. Diese Werte – Geduld, Sorgfalt und Stolz auf echtes Handwerk – möchten wir mit unserer Imkerei fortführen. Statt am Webstuhl steht bei uns heute der Bienenstock im Mittelpunkt, und statt Stoffen entsteht etwas, das ebenso sorgfältig handwerklich gereift ist: Honig.
Ein kurzer Blick in die Geschichte
Zeitleiste – Rehau und seine Handwerkstradition
- 1318 Erste urkundliche Erwähnung von Rehau
- 14. Jahrhundert Rehau entwickelt sich zu einer bedeutenden Handels- und Amtsstadt im Fichtelgebirge
- 17.–19. Jahrhundert Blütezeit der Leineweberei und Tuchmacherei – Rehau wird eine Stadt des Handwerks
- 19. Jahrhundert Porzellanmalerei und Textilindustrie prägen das Wirtschaftsleben der Stadt
- 1948 Gründung eines Kunststoffunternehmens in Rehau – Beginn der modernen Industriegeschichte
- 2024 Gründung der Presshonig Imkerei Rehau
Heute: Handwerk im Rhythmus der Natur
Die Presshonig Imkerei knüpft bewusst an diese Geschichte an – nicht nostalgisch, sondern wertebewusst. Wo früher Webstühle klapperten, setzen wir heute auf die naturnahe Haltung von Bienenvölkern, auf echte Handarbeit und alte Techniken wie die Wabenpressung für unseren Presshonig. Unsere Bienenstöcke stehen dort, wo früher Gärten für Eigenanbau waren – auf Rehauer Boden, umgeben von Linden, Wildblumen und Sommerwald.
Ob Blüten- oder Presshonig: Jedes Glas trägt die Geschichte dieser besonderen Stadt weiter – und macht sie genießbar.